Gesundheit:


Gesundheit


Betrachtet man das Spektrum der gesundheitlichen Vorteile des Liegerades gegenüber herkömmlichen Fahrrädern, ist leicht ersichtlich, warum Mediziner der verschiedensten Disziplinen, vom Neurologen bis zum Urologen zum Liegeradeln raten:

Komfortabel gefedert wirken keine stauchenden Schläge auf die Wirbelsäule ein. Der Druck auf die Bandscheiben wird um mehr als das Zehnfache reduziert.

Schulter-, Ellenbogen- und Handgelenke werden nicht wie beim konventionellen Fahrrad dauerhaft und extrem statisch belastet

Mangels Druck auf die Handgelenke entsteht keine Taubheit in den Fingern.

Die Halswirbelsäule wird nicht überstreckt, damit werden Verspannungen und Wirbelschädigungen vermieden.

Keine Einengung der Bauch- und Brustorgane oder wichtiger Blutgefäße (wie es beim Rennrad und Mountain-Bike der Fall ist).

Durch die niedrigere Herzfrequenz und geringere Pumpleistung, bedingt durch die fast Horizontale Lage des Körpers, wird das Herz entlastet. (Das Blut braucht nicht von unten nach oben gepumpt werden).

Die Venen stauen nicht durch das Hochlagern der Beine bei gleichzeitigem Pedalieren (Effekt der "Muskelpumpe"). Also eine eindeutige Erleichterung.

 


Durch das Widerlager des Oberkörpers beim Pedalieren werden nicht nur die Bein- und Gesäßmuskeln, sondern auch die Bauch- und Rückenmuskeln dynamisch mittrainiert (das perfekte „Bauch-Beine-Po“ - Programm... ).

Durch die großflächige Sitzauflage werden Druck- und Reibungspunkte am Gesäß vermieden.

Der Urologe Prof. Dr. Porst bescheinigt dem Liegerad "alle Vorzüge eines normalen Fahrrades mit dem weiteren Vorteil, dass es den Blutfluss im Genitalbereich nicht einschränkt." – und spricht damit vielen Männern aus der ...Seele.

Der Kölner Urologe und Sportmediziner Dr. Frank Sommer empfiehlt in seinem Buch "VigorRobic" ganz selbstverständlich: „So helfen ein­fache Körperübungen das Gefäßsystem zu trainieren und die Sauerstoffzufuhr des Beckens zu verbessern. Mit einer Kombination aus Ausdauertraining und speziellen Übungen sollen die Patienten sich selbst wieder fit machen. Dazu gehören Laufen oder Kniebeuge und Beinpresse. Beim Radfahren sollten Männer aber eher auf ein Liegerad umsteigen, um keine Gefäße abzupressen.“

Und auch der Chirurg würde sicher einstimmen, bedenkt man die im Fall eines Unfalls sehr niedrige Fallhöhe und geringe Überschlagwahrscheinlichkeit. Speziell der Kopf ist von einem möglichen Unfallgegner weit entfernt und durch Füße und Beine geschützt. Bei einem konventionellen Fahrrad trifft er oft als erstes auf das Hindernis auf...